Ausr├╝stung & Pflege

10 Dinge die jeder Fotograf im Kamerarucksack haben sollte

Kennst du das? Du bist auf Fototour, entdeckst ein geiles Motiv – und stellst fest, dass du irgendwas vergessen hast. Mal wieder. Unsere Checkliste nennt dir ein paar coole Gimmicks f├╝r jeden Kamera-Rucksack

Wobei: Das wichtigste Must-have in deinem Kamerarucksack ist nicht f├╝r deine Kamera. Sondern f├╝r dich. Eine Flasche Wasser. Bist du unterwegs, vor allem im Sommer, solltest du immer zuerst an dich denken. Etwas zu trinken ist generell ein Muss. Egal ob im Sommer oder im Winter. Dann als hei├čer Kaffee oder Tee in einer Thermosflasche. Du glaubst gar nicht, wie gut das tut. Probiere es aus. Selbst auf einer City-Tour lohnt eine Flasche Wasser. Weil du so fix eine Spiegelung erzeugen kannst. Einfach mit einem kleinen Pf├╝tzchen. Alles klar?

Plastikt├╝te & Duschhaube: Sch├╝tze deine Kamera

Jetzt geht es aber wirklich los mit den Gimmicks. Und zwar f├╝r deine Kamera. Erwarte aber blo├č kein Hightech. Brauchst du n├Ąmlich nicht. Viele unserer Tipps kosten nur ein paar Euro, mitunter nur Cents. Glaubst du nicht? Dann los lass dich mal ├╝berraschen…

  1. kleine Plastikt├╝te

Kein Witz: Eine kleine Plastikt├╝te (oder Duschhaube aus dem Hotel) ist f├╝r dich als Fotograf dein bester Kumpel. Okay, Plastik ist nicht ├Âkologisch. Als Schutz ist eine solche T├╝te aber top. Und zwar gegen N├Ąsse. Nur mal zur Info: Die meisten Reparaturen erfolgen wegen – korrekt – Wassersch├Ąden. Davon ab ist eine solche T├╝te eine gute Unterlage, speziell eben bei N├Ąsse. Apropos: Acht Tipps f├╝r eine nass gewordene Kamera findest du hier.

  1. Handtuch

Nat├╝rlich nur ein kleines. Aber bekommt deine Kamera doch mal ein paar Spritzer oder Tropfen ab, hast du prompt was zum trocknen parat. Hier eignen sich ├╝brigens Camping- oder Trekking-Handt├╝cher. Diese sind klein, saugf├Ąhig und trocknen recht schnell.

  1. Silica Gel

Das sind diese kleinen K├╝gelchen, die du als P├Ąckchen oft in Schuhkartons findest. Wirf sie nicht weg, sondern verteile sie stattdessen in deinem Fotorucksack. Weil die Dinger Feuchtigkeit aufsaugen. Somit N├Ąsse und Kondenswasser vorbeugen. Geile Idee? Oh ja…

  1. Taschentuch

Eine weitere tolle Hilfe: ein Taschentuch. Ja, genau: ein simples Tempo. Wof├╝r? F├╝r den Wei├čabgleich. Zumindest, wenn du diesen manuell einstellen willst. Wie das? Leg einfach das Taschentuch mit einer faltenfreien Stelle direkt ├╝ber deine Linse und ÔÇ×dr├╝ckÔÇť ab. Ziele beim ÔÇ×SchussÔÇť au├čerdem in Richtung deines Motivs, um das aktuelle Licht einzufangen. Jetzt kannst du im Men├╝ den Wei├čabgleich ganz easy einstellen.

Tipp: Stell den Autofokus aus und mach die Kamera manuell scharf. Der Autofokus bekommt das n├Ąmlich nicht gebacken, l├Âst daher vielleicht erst gar nicht aus.

  1. Mikrofasertuch

Wo wir gerade beim Thema reinigen sind: Ein Mikrofasertuch ist ebenfalls clever. Oder ein Lens-Pen. Denn gerade drau├čen musst du immer wieder mal Objektiv oder Filter von Dreck oder Spritzern befreien.

  1. Taschenlampe

Logo, die verspricht dir Licht. Aber nicht nur im Dunklen, wo eine solche Taschenlampe zugegeben sinnvoll ist. Sondern vor allem beim Ausleuchten deines Motivs. Zum Beispiel Pilze. Da wirkt eine kleine Taschenlampe wahre Wunder. Und spart dir das Blitzlicht.

  1. wei├če Plastikt├╝te

Apropos Blitzlicht. Das kann dennoch lohnen, allerdings recht hart sein. Mit einer wei├čen Plastikt├╝te kannst du aber prima tricksen. Wie das? Blas sie auf und halte sie vor dem Blitz, schon ist der Blitz deutlich diffuser. Eine echte Softbox ist zugegeben besser, aber drau├čen nicht unbedingt praktisch.

  1. Panzertape

M├Âglich jedoch, dass du deinen Blitz – wenn du den mitschleppen willst – woanders befestigen musst. Weil du das Licht aus einer anderen Richtung brauchst. Zum Beispiel bei Pilzen von hinten. Hier ist Panzertape eine tolle Hilfe. Jeder Baum mutiert so zum Stativ, dein Systemblitz ist prompt befestigt.

  1. Gorillapod

Stativ ist das Stichwort. Probiere doch mal ein Gorillapod. Das ist leicht und so flexibel, dass du es quasi um einen Ast oder ein Gel├Ąnder ÔÇ×wickelnÔÇť kannst. Es muss nicht das Original sein, es gibt auch g├╝nstige Alternativen.

  1. Notizbuch…

plus Stift sind der letzte Tipp. So kannst du dir Einstellungen zu Tageszeit, Licht, Blende, Verschlusszeit und was auch immer notieren. Das hilft dir bei den n├Ąchsten Fotos. Als Technik-Freak kannst du nat├╝rlich auch dein Smartphone oder Tablet nutzen.

Ersatz-Akku, Ersatz-Speicherkarte & Co.

Apropos: Auch an das typische Equipment solltest du denken. Also Ersatz-Speicherkarten oder ein Ersatz-Akku. Au├čerdem diverse Filter wie Grau- und Polfilter, die gerade in der Landschaftsfotografie immer Sinn machen. Stichwort Langzeitbelichtung oder Spiegelung.

Viel Spa├č auf deiner Fototour!

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