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iPhone 11 (Pro/Max): Die beste Smartphone-Kamera 2019?

Es gab eine Zeit, in der Apple mit seinen iPhones eine Vorreiterrolle im Smartphonebereich spielte. Diese Zeit ist lange vorbei. In Wahrheit bringen Samsung, Huawei und Co. schon seit Jahren immer wieder technische Innovationen an den Start, welche die GerĂ€te aus dem kalifornischen Cupertino in vielen Bereichen in den Schatten stellen. Auch das neue iPhone 11 (Pro/Max) wird die Smartphonewelt nicht entscheidend revolutionieren, aber besonders die neue Triple-Kamera schickt sich an, zur Konkurrenz aufzuschließen.

Beim Apple-Keynote-Event am Firmenstandort in Kalifornien wurde die neue iPhone 11-Reihe vorgestellt, die schneller, besser und widerstandsfĂ€higer denn je sein soll. Neben dem “regulĂ€ren” iPhone 11 mĂŒssen sich auch das iPhone 11 Pro sowie das iPhone 11 Pro Max am Markt behaupten.

Das iPhone 11 Pro (Max) kommt mit einer Triple Kamera

Dualkamera fĂŒr Preisbewusste, Pro-Varianten mit Triple-Kamera

In der kleinsten und preisgĂŒnstigsten AusfĂŒhrung muss man mit einem Dual-Kamera-System Vorlieb nehmen. Die Pro-Varianten bekommen die Triplecam spendiert, deren etwas eigentĂŒmliche Anordnung bereits die Twitter-Community erheitert.

Aber was können die Kameras eigentlich? Wie viel besser sind sie im Vergleich zu Huaweis P30 Pro Anzeige oder Samsungs S10/Note 10 Anzeige? Erste Tests stehen noch aus. Die Spezifikationen und die Software-Features klingen auf dem Papier erstmal ganz ordentlich.

Die Kameras bieten die Standardkost von 12 Megapixeln. Viel mehr macht aufgrund der viel kleineren Sensoren im Vergleich zu Systemkameras oder DSLRs auch kaum Sinn. Der Vorteil der aktuellen Handyknipsen ist, dass sie gleich drei oder mehr Brennweiten miteinander kombinieren. Wer seine Bilder nicht professionell nutzt, sondern nur fĂŒr Instagram, Whatsapp und Co. verwendet, der muss keine große Kamera mit sich herumschleppen. Eine Smartphonekamera wie die des neuen iPhone 11 (Pro/Max) reicht völlig aus, die Wechselobjektive sind bereits standardmĂ€ĂŸig verbaut. Zumal sich durch geschickte Software-Tricks und KI bei Tageslicht aufgenommene Fotos qualitativ lĂ€ngst nicht mehr zu verstecken brauchen.

Eine optische Bildstabilisierung gibt es als SahnehÀubchen obendrauf.

Erste Tester des iPhone 11 Pro am Rande des Key Note Events

iPhone 11 Kamera mit Ultra-Weitwinkel

Jetzt schließt Apple mit dem iPhone 11 auch endlich zur Konkurrenz auf. Nun gibt es im neuesten Modell eine Ultra-Weitwinkel-Linse, die einen Blickwinkel von 120 Grad abdeckt. Sie besteht aus fĂŒnf Linsen-Elementen und ist mit Blende f/2.4 etwas lichtschwĂ€cher als die anderen beiden Linsen der Triple-Cam. Dort sind f/1.8 (Standard) bzw. f/2.0 (2x optischer Telezoom) abgedeckt. Der Zoom soll 40 Prozent mehr Licht fĂŒr bessere Bilder und Videos durchlassen.

Ein Bild, das mit der Weitwinkelkamera des iPhone 11 geschossen worden sein soll

Nachtmodus der iPhone 11 Kamera fĂŒr beeindruckende Bilder bei wenig Licht

Apple rĂŒhmt sich mit einem neuen Nachtmodus, der denen der direkten Konkurrenz Ă€hnelt. Es wird spannend zu sehen, wie sich die Kamera gegenĂŒber dem Nacht-Platzhirsch Huawei schlagen wird. Die von der US-Regierung inzwischen ins Abseits gestellten Chinesen sind ja seit geraumer Zeit MarktfĂŒhrer in dieser Disziplin. Das Mate 30 Pro, das am 19. September in MĂŒnchen vorgestellt wird (aber vorerst nur in China verkauft wird), soll noch mal eine Schippe drauflegen. Erste Marketingbilder sehen auf toll aus, aber da wird ja auch gerne getrickst.

Der Nachtmodus des neue iPhone 11 soll dem der Huawei Smartphones wie dem P30 Pro ebenbĂŒrtig sein

FĂŒr Vlogger: 4K 60p Videos mit allen Kameralinsen des iPhone 11

Das Besondere an dem Kamerasystem ist, dass man mit allen Linsen der Dual bzw. Triple Cam Videos in 4K 60 Frames aufnehmen kann. Apple verspricht nicht weniger als die “höchste VideoqualitĂ€t bei einem Smartphone”. Das ist schon mal eine Ansage.

NatĂŒrlich ist auch eine Selfie-Kamera an Bord, die jetzt mit 12 Megapixeln auflöst. Auf eine Doppellösung wie bei anderen Smartphones verzichtet Apple glĂŒcklicherweise.

Intelligentere Software fĂŒr bessere Fotos

SoftwaremĂ€ĂŸig fĂ€hrt Apple alles Erdenkliche auf, um die FĂ€higkeiten der Kameras optimal auszunutzen. Den Nachtmodus haben wir bereits angesprochen. Außerdem ist es möglich, mit mehreren Objektiven gleichzeitig Videos zu drehen. So kann sich der Vlogger selbst filmen und gleichzeitig aufnehmen, was in seiner Umgebung passiert. Dadurch ergeben sich ganz neue kreative SpielrĂ€ume fĂŒr Youtuber.

Dreht man das iPhone beim Fotografieren in die Horizontale, dann zoomt das Smartphone automatisch etwas heraus, um mehr aufs Bild zu bekommen. “Smart HDR” bedient sich an einer noch intelligenteren KI, die Menschen anders behandelt als andere Objekte eines Motivs. Das Ergebnis seien natĂŒrlichere Hauttöne, schöne Schatten und Glanzlichter, ohne dabei den Hintergrund zu vernachlĂ€ssigen.

Schönere Hauttöne, geschmeidiges Bokeh – der PortrĂ€t-Modus der iPhone 11 Kamera

Ein weiteres Feature der neuen iPhone 11 Kameras ist die Möglichkeit, mit gedrĂŒckt halten des Foto-Auslösers direkt ein Video aufzunehmen. Und das sogenannte “Slofie” ist ein Slow Motion Modus mit 120 fps, der super fĂŒr witzige Selfies taugt.

Weitere technische Daten des iPhone 11 (Max/Pro)

Verbaut ist der neueste A13 Bionic Prozessor, der von der Power und Effizienz her die Speerspitze der aktuellen Smartphonewelt darstellen soll. Damit sollen Rechenoperationen bis zu 20% schneller im Vergleich zum A12 Chip ausgefĂŒhrt werden können.

Interessanterweise verweigert sich Apple weiter dem Wachstumshunger der Android-Produkte. Dort sind mittlerweile 6, 8 oder sogar 12 GB keine Seltenheit mehr. Die iPhones kommen weiter mit vergleichsweise mickrigen 4 GB Arbeitsspeicher daher. Daher wurde bei der Key Note auch gar nicht nÀher darauf eingegangen.

Allerdings ist das System, aktuell iOS 13, stets so gut abgestimmt, dass es gar nicht mehr RAM fĂŒr flĂŒssiges Arbeiten benötigt.

Anwender mit dem Apple-Smartphone in der Farbe Rot

Neues Retina-Display und verbesserte Akkulaufzeit

Das normale iPhone 11 verfĂŒgt ĂŒber ein 6,1″ großes Liquid Retina HD Display, das allerdings mit einer Auflösung von 1792 x 828 Pixeln (326 ppi) fĂŒr ein GerĂ€t dieser Preisklasse nicht mehr zeitgemĂ€ĂŸ ist. Das Super Retina XDR Display vom iPhone 11 Pro ist 5,8″ groß und löst mit 2436 x 1125 Pixeln auf (458 ppi). Beim Pro Max ist es nur marginal mehr. Die maximale Helligkeit wird mit 1200 Nits angegeben, durchschnittlich werden 800 Nits erreicht.

Über die AkkukapazitĂ€t hĂŒllt sich Apple in Schweigen. Es ist nur die Rede davon, dass zwischen 1 Stunde (iPhone 11) und 5 Stunden (iPhone 11 Pro Max) mehr Laufzeit im Vergleich zu den VorgĂ€ngermodellen drin sein soll. Das Standardmodell kommt leider nur mit einem 5W-Netzteil, daher muss ein Schnelllade-Netzteil nachgekauft werden. Zum GlĂŒck gibt es genug Alternativen, z.B. das Anker 24W Anzeige fĂŒr rund 14 Euro. Bei den Pro-Varianten ist ein 18W Quick Charge Netzteil im Lieferumfang enthalten, das im Apple-Shop stolze 35 Euro kostet.

Das iPhone 11 zeigt sich farbenfroh

Ansonsten wird das iPhone in verschiedenen Farben und Speicher-AusfĂŒhrungen von 64 GB bis 512 GB (nicht per SD Karte erweiterbar) erhĂ€ltlich sein. Auch ist eine IP68 Klassifizierung zum Schutz vor Staub und Wasser dabei.

Die Preise beginnen ab 799 € und reichen bis 1.249 €. Verkaufsstart ist der 20. September 2019.

Fotos: Apple

Die besten & beliebtesten Kamera-Smartphones 2019

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